Kommentar: Unnötiges Machtgehabe

Es sind nicht mehr viele Frauen, die versuchen, dieser Kirche ein menschliches und zukunftsorientiertes Angesicht zu geben. Unzählige haben ihr längst enttäuscht den Rücken gekehrt. Andere können nicht aus ihrer Haut, sie sind in einer Zeit aufgewachsenen, in der klar war: was der Pfarrer sagt, ist unumstößlich.

Dennoch gibt es sie, die frommen und gläubigen Frauen, die ihre Kirche retten wollen. Sie erleben, dass ihre Kinder sich abwenden, die Gottesdienste immer leerer werden, Missbrauch noch immer vertuscht wird. Aber sie wollen ihren Glauben weitergeben, sie wollen nicht aufgeben, wollen nicht mehr länger schweigen.

Den ganzen Kommentar von Ursula Lux lesen sei hier in der Mainpost


 

Frauen aus der Kirche geworfen

Bei einem Gottesdienst in Forst (Lkr. Schweinfurt) ist es zum Eklat gekommen. Das Bistum Würzburg bedauert die Vorgänge und möchte vor Ort vermitteln. Was ist passiert?

Ein Pfarrer in Forst verbietet einer Frauenbund-Rednerin den Mund und bricht den Gottesdienst ab.

Eigentlich wollte Gabi Gressel vom katholischen Frauenbund etwas klarstellen im Gottesdienst der Gemeinde im unterfränkischen Forst (Kreis Schweinfurt). Es kam aber ganz anders. Der Pfarrer wollte offenbar nicht, dass die katholische Frauenbewegung etwas klarstellt. Am Vorabend von Maria Himmelfahrt schnappte er sich Gressels Redemanuskript, zerknüllte es und erklärte den Gottesdienst für beendet. Wer Gressel darauf anspricht, erlebt eine fassungslose Frau: "Eine Situation, wie ich sie in meinem Leben noch nicht erlebt habe."

Den ganzen Artikel lesen sie hier in der Süddeutschen Zeitung

Die Mainpost schreibt dazu

Kommentar: Unnötiges Machtgehabe von Ursula Lux in der Mainpost


Ein Zölibat für Priester ist weder historisch noch theologisch gerechtfertigt:
Der Theologe Hubert Wolf über Machtfragen und das Beharren auf absurden Zuständen.

Ein Interview mit Joachim Frank in der Frankfurter Rundschau


Zum neuen Buch von Hubert Wolf

Zölibat

16 Thesen

Der Zölibat verpflichtet katholische Priester zur Ehelosigkeit. Trotz sexuellem Missbrauch durch Priester wird er bis heute als ein Grundpfeiler der Kirche verteidigt. Hubert Wolf zeigt dagegen, dass der Zölibat gar nicht so alt ist und es heute bereits verheiratete Priester gibt. Er hinterfragt die diversen Begründungen und findet gute Gründe dafür, den Zölibat endlich abzuschaffen. Sein kirchenhistorisch profunder, glasklar argumentierender Weckruf sollte auch im Vatikan gehört werden.



Im Zdf-Mittagsmagazin am 22.07.2019 im Gespräch mit dem Thema:

"Zölibat möglichst eliminieren"

Eine Aufhebung des Pflichtzölibats in der katholischen Kirche wäre nach Auffassung des Münsteraner Kirchenhistorikers Hubert Wolf kein Traditionsbruch und kein Verstoß gegen ein Dogma. „Der Zölibat ist kein unaufhebbarer Glaubenssatz“, so Wolf.

Hier geht's zum Video

Beitragslänge:
6 min
Datum:
22.07.2019
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 22.07.2020

 

Katholischer Priester gibt Amt auf - wegen einer Frau

Ein Priester aus Trostberg legt sein Amt nieder. Seine Beweggründe veröffentlicht er im Internet. Können sie zu einem Umdenken in der katholischen Kirche führen?

Trostberg – Während sich die katholische Kirche in Deutschland langsam auf einen synodalen Weg aufmacht, um auch über die Zukunft der priesterlichen Lebensform zu diskutierten, verabschiedet sich erneut ein junger Priester von seinem Dienst. Der 33-jährige Kaplan Michael Maurer hat sein Priesteramt aufgegeben, um zu heiraten.

den ganzen Beitrag von Claudia Möllers lesen sie im Münchner Merkur

die Persönliche Erklärung von Michael Maurer lesen sie hier


 

 

Münchner Reformgruppen

Neuanfang oder Rückwärtsgewandt?
Zur Personalplanung 2030 im Erzbistum München-Freising

Münchner Kreis - Eine Initiative von in der Pastoral Tätigen in der Erzdiözese München
Gemeindeinitiative - Treffpunkt für mündige und kritische Christen  
Wir sind Kirche - KirchenVolksBewegung im Erzbistum München und Freising    

Pressemitteilung  München, 15. Juli 2019    > als PDF (1 Seite)

Münchner Reformgruppen zur Personalplanung 2030 im Erzbistum München-Freising

Die Münchner Reformgruppen Gemeindeinitiative, Münchner Kreis und Wir sind Kirche mahnen die Beteiligung der Gremien der Ehrenamtlichen sowie der Betroffenen bei der Aufstellung der Personalplanung 2030 für das Erzbistum an. Bei verschiedenen Gelegenheiten wird zur Zeit – ähnlich wie in anderen deutschen Diözesen – die angedachte Personalplanung 2030 für das Erzbistum München und Freising von Verantwortlichen der Erzdiözese skizziert. Obwohl eine existentiell den Menschen zugewandte Pastoral im Hintergrund stehen soll, zeigt sich in vielen Bereichen, dass es dabei am Wichtigsten für eine solche Planung fehlt: am notwendigen Personal und an der erforderlichen Transparenz. Warum sind die Gremien der Ehrenamtlichen, die künftig ja auch Leitungsfunktionen übernehmen sollen, nicht von Anfang in die Diskussion eingebunden worden?

Der verantwortliche Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, zugleich Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, betonte angesichts der Kirchensituation und dem von den deutschen Bischöfen beschlossenen „verbindlichen synodalen Weg“ wiederholt die Notwendigkeit eines Neuanfangs. Im Kern aber laufen bisher alle Ansätze letztlich auf die Beibehaltung des traditionellen auf den Klerus zentrierten Kirchenbildes hinaus, wenn auch mit immer weniger Klerikern und Gläubigen. Die Orientierung der pastoralen Strukturen an der Zahl der immer weniger werdenden Priester ist aber kein zukunftsfähiger Weg.

Wirkliche Neuansätze bräuchten eine breite und intensive Diskussion darüber, wie in heutiger Zeit eine an der Botschaft Jesu orientierte Kirchengemeinschaft aussehen müsste, damit die Menschen sie als relevant für ihre Lebensbedürfnisse erfahren und sich einbringen wollen. Die vor Jahren im Münchner Zukunftsforum „Dem Glauben Zukunft geben“ mit großem Engagement von zahlreichen Kirchenmitgliedern sowie Mitgliedern des Ordinariat entwickelten Vorschläge und Anregungen sind von der Bistumsleitung nicht angemessen gewürdigt und aufgegriffen worden. Rückblickend wird das damalige Zukunftsforum von vielen nur als Spielwiese angesehen, um dem Kirchenvolk eine menschenferne Kirchenreform überzustülpen. Das rächt sich heute. Immer mehr Menschen, auch die Engagiertesten der Kirchengemeinden, bleiben weg.

Es bräuchte ergebnisoffene Grundsatzdiskussionen: Was sind die Kerne der Botschaft Jesu? Was hilft Menschen für ihr Leben als Christen? Dazu braucht es zeitgemäße theologische Ansätze: Welche vielfältigen Begabungen (Charismen) der Gläubigen können das kirchliche Leben fördern? Welche Dienste braucht es heute? Wie ist Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Kirche schnellstmöglich umzusetzen? Welche Systematiken brauchen wir, damit es in der Kirche nie wieder Missbrauch an Kindern und Erwachsenen geben kann? Für die praktische Arbeit in den Gemeinden stellen sich dann folgende Fragen: Wie kann allerorten gottesdienstliches Feiern gewährleistet werden? Wie garantieren wir zukünftig das caritative, den Menschen in Lebensnöten zugewandte Wirken? Wie bleibt Kirche attraktiv für junge und alte Menschen?

Wenn die Verwandlung des männerzentrierten Klerussystems, das sich erst seit dem zweiten Jahrhundert entwickelt hat, nicht gelingt, wird Kirche keine Zukunft haben. Die Zeit zum Umsteuern im Dialog auf Augenhöhe mit dem Kirchenvolk drängt!

Webseiten und Pressekontakte:
Gemeindeinitiative.org: Gemeindeinitiative.org
Paul-G. Ulbrich, Tel. 0157-88 45 56 12, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Münchner Kreis: initiative-muenchner-kreis.de
Marion Ringler, Tel. 0157-30 78 83 23, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir sind Kirche im Erzbistum München und Freising: www.wir-sind-kirche.de/?id=507
Christian Weisner, Tel. 0172-518 40 82, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

KDFB  KFD  BDKJ  GI klein 19  WSK Logo rund  MK logo

„Wir machen uns auf den Weg für den Diakonat der Frau“

(Tag der Diakonin 29.4.2019)

> Pressemitteilung mit Logos (PDF 1 Seite)     
> Offener Brief an Erzbischof Dr. Reinhard Kardinal Marx (PDF 1 Seite)     
> Handzettel zum Verteilen (PDF 1 Seite)

Schweigemarsch zum diesjährigen „Tag der Diakonin“
29. April 2019 ca. 19 Uhr (nach dem Gottesdienst in St. Michael) 
Beginn vor St. Michael, München-Innenstadt, Neuhauser Straße 6
Ende Liebfrauendom, München-Innenstadt, gegen 20 Uhr

Anlässlich des „Tages der Diakonin“ findet am Montag, 29. April 2019 ein Schweige­marsch „Wir machen uns auf den Weg für den Diakonat der Frau“ in der Münchner Innenstadt statt, zu dem herzlich eingeladen wird. Der Schweigemarsch beginnt nach dem Frauengottesdienst (Beginn 18 Uhr) in St. Michael in der Münchner Innenstadt, Neuhauser Straße 6 um 19 Uhr vor St. Michael und endet gegen 20 Uhr am Liebfrauendom.

Veranstalter sind die Diözesanverbände München und Freising des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sowie die Münchner Reformgruppen Gemeindeinitiative, Münchner Kreis und Wir sind Kirche.

Ähnlich wie die Vollversammlung der Ständigen Diakone in der Erzdiözese München und Freising dies bereits im März 2017 getan hatte, rufen wir den Münchner Erzbischof Kardinal Dr. Reinhard Marx auf, sich in der Deutschen Bischofskonferenz und beim Papst für den Diakonat der Frauen einzusetzen.

Die Gleichberechtigung der Frauen ist ein Menschenrecht, wird aber bisher in der römisch-katholischen Kirche nicht umgesetzt. Schon lange fordern katholische Frauenverbände, der BDKJ sowie kirchliche Reformkräfte die Öffnung aller kirchlichen Ämter auch für Frauen. Bereits die früheste Kirche hatte Diakoninnen. Deswegen steht die Forderung des Diakonats auch für Frauen als erster wichtiger Schritt im Vordergrund. Die Gleichberechtigung für Frauen in der römisch-katholischen Kirche ist überfällig. Diakonat für Frauen jetzt!

Der „Tag der Diakonin“ wird seit 1997 jährlich am 29. April - dem Festtag der Hl. Katharina von Siena – begangenen. Die zentrale Veranstaltung „Macht Kirche zukunftsfähig!“ findet in diesem Jahr in Mainz statt:  www.diakonat.de

Pressekontakte:

KDFB Sylvia Nazet, 089-59918781, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
kfd Petra Preis, 089 890671 71, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
BDKJ Jens Hausdörfer, 089-532931-28, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gemeindeinitiative Elisabeth Stanggassinger, 089-50034614, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
                               Paul-G. Ulbrich, Tel. 0157-88455612, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Münchner Kreis Stefan Schori, 089-889519-62, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wir sind Kirche Christian Weisner, 0172-5184082, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Katholische Kirche in der Krise -
Wie kann die Austrittswelle gestoppt werden?


Mit unserer nächsten jetzt red i –Sendung
sind wir ganz in Ihrer Nähe! Am Mittwoch, 27. März 2019, senden wir live von 20.15 Uhrbis 21.00 Uhr aus der Marthabräuhalle Fürstenfeldbruck.

Zusammen mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, dem Weihbischof Wolfgang Bischof aus dem Erzbistum München und Freising und Thomas Andonie, Vorsitzender vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend werden Franziska Eder und Tilmann Schöberl dann über dieses Thema diskutieren: Katholische Kirche in der Krise -Wie kann die Austrittswelle gestoppt werden?

Sie haben eine Meinung zum Thema, Fragen oder Kritik?
Sie wollen mitreden oder einfach nur zuhören? Beides ist uns wichtig!
Die kostenlosen Karten für die Sendung reservieren Sie unter 089 –5900 25299 (werktags von 9.00 –17.00 Uhr) oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schon am Montag,den 25. März2019,möchten wir alle Bürger,die sich an der Diskussion beteiligen wollen, zu einem Infoabend einladen! Es ist ein erstes Kennenlernen. Wir treffen uns in der Zeit von18.00 bis 20.00 Uhr im Brauhaus BruckAugsburger Str. 4182256 Fürstenfeldbruck.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Die Redaktion Bürgersendungen des BR Fernsehen

Die Information zur Veranstaltung finden sie hier.

Die aktuelle Pressemeldung ist hier verlinkt


 

"Wir müssen nicht auf Rom warten"

Dem Erzbistum laufen die Gläubigen davon, Kardinal Marx debattiert mit Laien über Macht und Sexualmoral. Es gibt sogar Überlegungen, sich Kirchen mit Protestanten zu teilen.

Jakob Wetzel  schreibt in der Süddeutschen Zeitung über die Vollversammlung des Diözesanrats


 

Jugendsynode in Rom

... und jetzt?

Gespräch mit
Simon Linder

Simon Lindner

Referent für Kirchenpolitik
und Jugendpastoral
BDKJ-Bundesstelle Düsseldorf
(hat die Jugendsynode in Rom begleitet)

Donnerstag 21. März 2019
19:30 – 21:00 Uhr
Pfarrheim St. Paul, St.Pauls-Platz 8
U-Bahnhof „Theresienwiese“ (U4 + U5)
Eintritt frei
WSK Logo rundGemeindeinitiative LOGO 2017 webMK logo

Einladung zum Download
Druckvorlage Handzettel
Druckvorlage Plakat


Die katholische Kirche braucht eine kopernikanische Wende

das kopernikanische Weltmodell

Sie hängt am Bild einer Gemeinschaft, die sich selbst genügt und um ihrer selber willen existiert. Um ein neues Kirchenverständnis aufzubauen, muss der Papst nun klare Regeln aufstellen.

Ein Kommentar von Matthias Drobinski in der Süddeutschen Zeitung


 

Krisengipfel in Rom muss die systemischen Ursachen ansprechen!

·         21 Punkte können nur erste Schritte sein – Fundamentale Neuausrichtung erforderlich
·         Uneingeschränkte Solidarität mit den internationalen Betroffenengruppen in Rom
·         Nach wie vor dringender Handlungsbedarf auch in Deutschland

Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche findet es unerlässlich, bei dem Krisengipfel im Vatikan die tieferen Ursachen der sexualisierten Gewalt und die Prozesse der Vertuschung anzusprechen, die wesentlich durch das klerikale Autoritätssystem der römisch-katholischen Kirche bedingt sind. Sexualisierte Gewalt ist vor allem Missbrauch von Macht. Deshalb müssen auf der Konferenz im Vatikan auch die Fragen nach Macht und Amt gestellt und strukturelle Probleme des „Systems Kirche“ angesprochen werden.

Wenn der Krisengipfel im Vatikan gegen den weltweiten sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche wenigstens ansatzweise gelingen soll, dann braucht es die klare Bereitschaft aller Teilnehmenden, sich den erdrückenden Tatsachen zu stellen, demütig Reue zu zeigen und verbindliche Handlungsschritte zu vereinbaren. Der auch immer wieder von Franziskus beklagte Klerikalismus und die kirchliche Fixierung auf Fragen der Sexualmoral müssen auf den Prüfstand.

Solange nicht auf allen Ebenen der Weltkirche eine radikale und erfolgreiche Umkehr bezüglich sexualisierter Gewalt vollzogen ist, hat die Kirchenleitung keinerlei Recht mehr, sich in moralischen Frage gegenüber dem Kirchenvolk oder der Öffentlichkeit zu äußern.

21 Punkte können nur erste Schritte sein – Fundamentale Neuausrichtung erforderlich

Die von Papst Franziskus am 21. Februar vorgelegten 21 Punkte können nur erste Schritte sein, weltweit verbindliche Standards für den Umgang mit Verdachtsfällen und die Prävention festzulegen und auch kirchenrechtlich festzuschreiben. Der jahrzehntelange massive spirituelle wie sexuelle Missbrauch an Kindern, Jugendlichen, Seminaristen, Frauen und Ordensfrauen und deren systematische Vertuschung sind kein Teilproblem, das isoliert gelöst werden kann, sondern ergeben sich aus der gegenwärtigen hierarchischen Grundstruktur der römisch-katholischen Kirche.

Deshalb bedarf es in der jetzigen existenziellen Krise einer fundamentalen Neuausrichtung dieser Kirche, die wieder an der Reich Gottes Botschaft Jesu ausgerichtet ist. Schritte auf diesem Weg sind die im Offenen Brief der neun Katholikinnen und Katholiken an Kardinal Marx genannten Reformforderungen wie Abschaffung des Pflichtzölibats, die Weihe von Frauen, eine andere Sexualmoral und eine echte Gewaltenteilung in der römisch-katholischen Kirche. Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche unterstützt diesen Brief mit einer Petition.

Uneingeschränkte Solidarität mit den internationalen Betroffenengruppen in Rom

Wir sind Kirche bekundet den derzeit in Rom anwesenden internationalen Betroffenengruppen ihre uneingeschränkte Solidarität. Wenn nach dem KirchenVolksBegehren 1995 in Österreich alle darin genannten Reformpunkte (geschwisterliche Kirche, Weihen für Frauen, freiwilliges Zölibat, Reform der Sexuallehre, Frohbotschaft statt Drohbotschaft) von der Kirchenleitung aufgegriffen und angegangen worden wären, wäre zumindest in den vergangenen 24 Jahren vielen Betroffenen viel Leid erspart worden. Anlass für das KirchenVolksBegehren, das damals fast 2,5 Mio. Menschen im deutschsprachigen Raum unterzeichnet hatten, waren die schweren Vorwürfe sexuellen Missbrauchs durch ehemalige Schüler des damaligen Wiener Kardinals Hans Hermann Groër.

Nach wie vor dringender Handlungsbedarf auch in Deutschland

Auch in der deutschen Kirche besteht nach wie vor dringender und grundsätzlicher Handlungsbedarf, wie die im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erstellte MHG-Studie aufgezeigt hat. Umso enttäuschender ist es deshalb, dass Ende Januar 2019 der von einer Arbeitsgruppe von vier Bischöfen gemachte Vorschlag eines „synodalen Prozesses“, um die „Isolation der Bischöfe aufzuheben“, von der Gesamt-Bischofskonferenz abgeschmettert wurde. Die Analyse der vier Bischöfe der „existenziellen Krise, die vom Missbrauchsskandal nicht ausgelöst ist, hierin wohl aber einen Brennpunkt findet“ und die von ihnen geforderten Reformen hätten auch von Wir sind Kirche nicht deutlicher formuliert werden können.

Auszug aus dem Strategiepapier der Bischöfe Kohlgraf, Overbeck, Oster und Wiesemann für den Ständigen Rat der DBK am 29. Januar 2019 in Würzburg
„... Die Kirche befindet sich in einer existenziellen Krise, die vom Missbrauchsskandal nicht ausgelöst ist, hierin wohl aber einen Brennpunkt findet. Die Krise ist eine Glaubenskrise, eine Strukturkrise, eine Leitungskrise – mit einem Grundproblem: Leben und Reden fallen in der Kirche weit auseinander. Es braucht einen echten kirchlichen Wandel, der mit einem Mentalitätswandel (Demut) der Verantwortlichen beginnen muss. Die Herausforderungen sind so tiefgreifend, dass auch alle kirchlichen Reformen die Krise nicht einfach überwinden können. Dennoch braucht es diese Reformen – in Deutschland konkret beginnend und in Rom Veränderung einfordernd –, damit die Kirche auch künftig ihrem Auftrag der Verkündigung des Glaubens gerecht werden kann. Subsidiarität ist dabei ein Grundprinzip auch der Kirche. ...“

Pressemeldung von Wir-sind-Kirche Deutschland


 

nur das Hinschauen wird helfen


Gespräch Doris Wagner, Missbrauchsopfer als Nonne, mit Kard. Schönborn im Bayer. Fernsehen

Am 06.Febr. 2019 brachte das Bayerische Fernsehen abends ein Gespräch zwischen dem Missbrauchsopfer Doris Wagner, ehemaliger Nonne, und dem Wiener Erzbischof Christoph Kard. Schönborn Ein Novum, dass ein hochrangiger Kirchenmann sich vor laufenden Kameras dem Gespräch stellt. Das Ringen um Worte merkt man dabei ebenso wie das Mühen nichts Falsches zu sagen. Während Frau Wagner in ruhiger Art über ihre erschütternden Erfahrungen spricht, aber auch glasklare Fragen stellt.

Eine textliche Zusammenfassung mit wesentlichen Zitaten findet man hier.


 

Demonstration für weibliche Diakone in der katholischen Kirche


Seit Jahren kämpfen viele Frauen in der katholischen Kirche um mehr Einfluss und Gleichberechtigung, doch getan hat sich nichts. Katholische Reformgruppen und Frauenverbände machen nun Druck. Sie demonstrierten in München für weibliche Diakone. . . .

 

Screenshot BR

==> Textbericht von Julia Mumelter (BR) der Aktion während er Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone Deutschlands 

"Wir haben Forschung, wir haben genug Bücher, wir haben genug Erkenntnisse zu sagen: Es ist möglich, lasst uns darüber diskutieren. Was spricht dafür oder dagegen - es liegt alles auf dem Tisch."





Frauenrechte: Zeit für Diakoninnen

An diesem Mittwoch standen 21 Gleichgesinnte vor dem Eingangstor zum Exerzitienhaus Schloss Fürstenried. Die drei Reformgruppen "Münchner Kreis", "Gemeindeinitiative" und "Wir sind Kirche" haben dazu aufgerufen, ein Zeichen für die Gleichberechtigung zu setzen. Im Schloss tagen die Sprecher der Diakone aller deutschen Bistümer, draußen werben die Reformer für das Diakonat der Frau. Auf einem Transparent zitieren sie das Grundgesetz: Niemand dürfe wegen seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden. Ein anderes fragt: "Was sagt ihr euren Töchtern, wenn sie euch fragen, warum schließt ihr Frauen aus?"

Lesen sie den Beitrag von Jakob Wetzel in der Süddeutschen Zeitung



Mahnwache von 11 bis fünf vor 12 vor dem Eingang zum Exerzitienhaus Fürstenried ...


 

 

 

 

 

 

 

 

... mit mehr als 20 Frauen und Männern
von Münchner Kreis, Gemeindeinitiative und Wir sind  Kirche

 


 









Elisabeth Stanggassinger und der Aktionsschirm "Für den Diakonat der Frau"

 
  

Marion Ringler mit einem der vier Transparente







 

 

 

 

Thomas Nixdorf, Stefan Stürmer (AG der Ständigen Diakone) und Diakon Stefan Schori (v.l.n.r.)
- Dialog im Beisein der Medien vor dem Eingang zum Exerzitienhaus Fürstenried














 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Münchner Merkur und Süddeutsche Zeitung interviewen Elisabeth Stanggassinger und Franziska Müller-Härlin (v.l.n.r.)

Fotos: (c) Christian Weisner


 

Update: Wir setzen ein Zeichen für den Diakonat der Frau

nun steht es endgültig fest:

Wegen des Tagungsablaufs der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone Deutschlands und wegen der voraussichtlich sehr ungünstigen Witterung wird die Aktion „Wir setzen ein Zeichen für den Diakonat der Frau“ vor dem Eingang zum Schloss Fürstenried am Mittwoch, 16. Januar 2019 um 11 Uhr beginnen (Aufbau 10:45; Ende um 14 Uhr; Abbau bis 14:15 Uhr) Die Presse ist für 11 Uhr geladen.

Wir bitten sehr herzlich, möglichst zahlreich an der Veranstaltung teilzunehmen.
Der Öffentlichkeit sollte bewusst werden, dass wir uns auch zahlenmäßig stark für den Diakonat der Frau einsetzen.

Außerdem wollen wir versuchen, mit den Teilnehmern an der Jahrestagung, den Vertretern der Ständigen Diakone ins Gespräch zu kommen und sie zu überzeugen, dass auch sie sich für den Diakonat der Frau bei Ihren Bischöfen und in ihren Diözesen einsetzen.

Münchner Kreis:
Stefan Schori, Tel. 0171-2757474, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Marion Ringler, Tel. 0157-30788323, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gemeindeinitiative.org:
Elisabeth Stanggassinger, Tel. 089-50 03 46-14, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Paul-G. Ulbrich, Tel. 0157-88455612, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir sind Kirche:
Christian Weisner, Tel. 0172-5184082 , E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Franziska Müller-Härlin, Tel. 0170-8013238, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


„Wir setzen ein Zeichen für den Diakonat der Frau“

Pressemeldung, München 7. Januar 2018 (korrigiert Sonntag 13. Januar 2019)


Aktion „Wir setzen ein Zeichen für den Diakonat der Frau“
wegen der erwarteten Witterungsverhältnisse verschoben auf Mittwoch, 16. Januar 2019, 11-11.55 Uhr

(statt Montag, 14. Januar 2019, 11-11.55 Uhr)
München vor dem Eingang Schloss Fürstenried

Forst-Kasten-Allee 103, 81475 München  Lageplan
anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone Deutschlands

Die Gleichberechtigung der Frauen ist ein Menschenrecht, wird aber bisher in der römisch-katholischen Kirche nicht umgesetzt. Schon lange fordern Reformkräfte die Öffnung aller kirchlichen Ämter auch für Frauen. Bereits die früheste Kirche hatte Diakoninnen. Deswegen steht die Forderung des Diakonats auch für Frauen als erster wichtiger Schritt im Vordergrund.

Anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone Deutschlands werden die Münchner Reformgruppen (Münchner Kreis Gemeindeinitiative.org und Wir sind Kirche) am Montag, 14. Januar 2019 von 11 bis fünf vor 12 Uhr ein Zeichen für den „Diakonat der Frau“ vor dem Eingang zum Schloss Fürstenried in München setzen.

Die Reformgruppen suchen das Gespräch mit Tagungsteilnehmenden und rufen dazu auf, dass die Vollversammlungen der Diakone aller deutschen Diözesen ihre Bischöfe auffordern sollen, sich beim Papst für den Diakonat der Frauen einzusetzen.

Die Vollversammlung der Ständigen Diakone in der Erzdiözese München und Freising hatte dies bereits im März 2017 getan.

Die Gleichberechtigung für Frauen in der römisch-katholischen Kirche ist überfällig. Diakonat für Frauen jetzt!

Pressekontakte

Münchner Kreis:
Stefan Schori, Tel. 089-82920677; 089-88951961; 0171-2757474, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Marion Ringler, Tel. 0157-30788323, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gemeindeinitiative.org:
Elisabeth Stanggassinger, Tel. 089-50 03 46-14, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Paul-G. Ulbrich, Tel. 0157-88455612, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir sind Kirche:
Christian Weisner, Tel. 0172-5184082 , E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Franziska Müller-Härlin, Tel. 0170-8013238, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Mertes: Der Hilfeschrei der Obervertuscher

Der Jesuit Klaus Mertes ist einer der Whistleblower in der laufenden Missbrauchs-Debatte: einer, der den Stein ins Rollen brachte. An rund 600 ehemalige Schüler des Canisius Kollegs schrieb er 2010 als Schulleiter einen offenen Brief und ermutigte zum offenen Sprechen über sexualisierte Gewalt. Ein Skandal folgte, der bis heute nicht zur Ruhe gekommen ist.

Im Interview mit dem Domradio betont Mertes, dass es in der Debatte neben den körperlichen Übergriffen vor allem auch um den geistlichen Missbrauch gehen sollte: „Dahinter steht letztlich der Missbrauch des Namens Jesu oder des Namens Gottes, im Sinne des 1. Gebotes. Dieser Name Jesu ist missbraucht worden, um Nähe zu gewinnen.

Christina Höfferer - berichtet auf VaticanNews - Vatikanstadt

 


 

Radiobeitrag zum Workshop: Update Kirche


Im B5 Aktuell Podcast "Religion und Orientierung" wird von Minute 6.01 bis 9.56 über unser Treffen vom 18.10.2018 berichtet

Zur Sendungsseite beim BR

Direkt zum Beitrag

zum Workshop Update katholische Kirche

Zur Pressemeldung


 

Pressemeldung:

Update Kirche - Ich sage der Kirche, was ich glaube - Workshop 18.Okt.2018

Workshop: Update katholische Kirche - Ich sage der Kirche, was ich glaube

  1. Okt. 2018, München, Pfarrheim St. Paul, St.Pauls-Platz 8, 19.30 Uhr

Gerade in einer Zeit, da die römisch-katholische Kirche oft massiv in der Kritik steht und an Glaubwürdigkeit verloren hat, laden die drei Münchner kirchlichen Reformgruppen Gemeindeinitiative.org, Münchner Kreis und die Diözesangruppe der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche ein zu einem Workshop: "Update katholische Kirche - Ich sage der Kirche, was ich glaube".

Die ständig abnehmende Zahl derjenigen, die Gottesdienste mitfeiern, zeigt, dass außer der massiven Kritik an strukturellen Problemen der Kirche noch etwas ganz anderes in Frage steht: Die kirchlichen Ausdrucksformen, die kirchliche Sprache, das Feiern, aber auch Inhalte sind für viele unverständlich und nichtssagend geworden. Kirche hat sich vielfach entfremdet von den Menschen. So anerkennenswert das Engagement in zahlreichen Gemeinden ist, so wenig darf dies über die grundsätzlichen Probleme hinwegtäuschen. Überkommene Texte - und seien sie noch so gewichtig - sind offenbar für viele zu Leerformeln geworden.

In diesem Workshop soll eine Entdeckungsreise gewagt werden, was heute noch trägt, was in aller Freiheit wesentliche Aussagen heutigen Glaubens sein können. Nur was Menschen persönlich berührt hat noch Chance, zu neuen Visionen zu führen, die dann in engagiertes Handeln in einer lebendigen kirchlichen Gemeinschaft und in unserer Gesellschaft münden. Auf die Menschen zu hören und sie ernst zu nehmen ist auch ein wesentliches Anliegen von Papst Franziskus.


Pressekontakte

Gemeindeinitiative.org:
Paul-G. Ulbrich, Tel. 0157 88455612, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Willi Genal, Tel. 0151 15004893, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Elisabeth Stanggassinger, Tel. 089/50 03 46-14, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Münchner Kreis:
Marion Ringler, Tel. 0157 30788323, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Stefan Schori, Tel. 089 82920677, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir sind Kirche:
Franziska Müller-Härlin, Tel. 089 564827, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Christian Weisner, Tel. 0172 5184082 , E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressemeldung zum Download


 

Kardinal Marx fordert Debatte über Zölibat

 

Rom/München (dpa) - Als Reaktion auf den Missbrauchskandal in der katholischen Kirche will der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, die Ehelosigkeit von Priestern auf den Prüfstand stellen. "Worte der Betroffenheit reichen nicht aus; wir müssen handeln", sagte der Münchner Erzbischof und Kardinal am Freitag in Rom.

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