Dieses Pensum haut selbst den größten Idealisten um:
Gottesdienste in vier Pfarreien, Berge von Verwaltungsaufgaben und die Verantwortung für 10 000 Gläubige. Pfarrer Christoph Nobs, Leiter des Pfarrverbands „Vier Brunnen“, möchte nicht länger Manager sein, sondern wieder rein als Seelsorger arbeiten. Deshalb verlässt er Ottobrunn und verabschiedet sich im Sommer von seinem Einsatzort

Weiterlesen im Münchner Merkur

Vatikan-Umfrage im Ausland: Die Furcht vor der Sexualmoral der Gläubigen

Unter deutschen Katholiken wird über den Fragebogen des Vatikans kontrovers diskutiert: Ihre Sexualmoral hat mit der kirchlichen Lehre wenig gemein. Wie sieht es in anderen Teilen der Welt aus? Eindrücke aus sechs Ländern.

Weiterlesen in Spiegel-online

Wie steht es um die Kenntnis von "Humanae Vitae"?

Verdruckst und ungelenk sind die Fragen zu Ehe und Familie, die der Vatikan den Gläubigen stellt. Doch die Befragung, ein Akt päpstlich verordneter Anarchie, ist eine große Chance: Die Kirche hält sich selbst den Spiegel vor.

weiterlesen in der SZ

Hallo,
mit großem Interesse, verfolge ich eure Artikel und die ganze Bewegung und freue mich eigentlich über so viel Engagement in dieser schwierigen Zeit, in dieser schwierigen Intitution. Aber ich bin noch dabei und aktiviere all unsere familiären Resurcen. Das eine Kind als Ministrant, das andere mit mir in Kommunionvorbereitungen.

Aber jetzt bricht es uns wirklich das Kreuz. Letzte Woche gab es in Holzkirchen, einige Kilometer vor München einen neuen Supergau! Unserer Pfarrer Anton Tulbure (37 Jahre) hat sich dazu entschieden seinen Dienst als Priester aufzugeben, weil er sich zu einsam und allein gelassen fühlte. Er brachte das Opfer des Zölibats nicht mehr auf, und mußte sich jetzt in einer super kurzfristigen Aktion aus dem Staub machen. Ein Pfarrer, der einfach genial unsere Gemeinde geführt und geleitet hat und nur aus Liebe seine Berufung aufgeben muß? Letzte Woche machte er wohl noch einen super Job, diese Woche ist er weg vom Fenster!

Obwohl er sehr gut für sich sorgt und sich morgens wieder im Spiegel anschauen kann, ist dieser Zustand für die Pfarrei eine Kathastrophe, wir bekommen jetzt einen 73 jährigen Rentnerpfarrer, der eine so große Gemeinde leiten und ein riesiges Kirchenbauprojekt leiten soll? Wo ist die herzliche und offene Art von unserem "Jungspunt"? Mit ihm machte es Sinn, sich in der Pfarrei zu engagieren! Mit ihm, war es gar nicht so schwer, meine pupertierenden Kinder vom sonntäglichen Kirchgang zu überzeugen! "Wir wünschen Herrn Tulbure eine gute Zukunft" sagte der extra angereiste Vertreter des Bischofs! Hallo, könnte man vielleicht das Thema des Zölibats, noch einmal auf den obersten Themenpunkt einer Dringlichkeitssitzung stellen. Es gab doch irgendwann mal so ein Zukunftsforum? Ich will das einfach nicht so hinnehmen. Ich trete jetzt dann echt bald aus - ich kann nicht mehr!

Die Botschaft Jesu braucht begeisterte und keine selbstkasteiende Priester und kuschende Gläubige!

Was können wir denn bloß machen????
Ich bin echt ratlos!
N.N. und der ganze Familienkreis

 

Bei ihrem Treffen am Freitag, 29.11.2013, in München haben die anwesenden Mitglieder des Münchner Kreises ihre gemeinsamen Ziele formuliert. Sie erklären in diesem Schreiben, wozu sie JA und wozu sie NEIN sagen. Die Erklärung wurde einstimmig angenommen. Nach der Verabschiedung dieses Dokumentes wurden die Sprecher des Kreises neu gewählt. Albert Bauernfeind und Christoph Nobs, zwei der bisherigen Sprecher, wurden zwar vorschlagen, wollten aber nicht erneut kandidieren. Neben den bisherigen Sprechern Hans-Jörg Steichele und Willi Kuper wurden Stefan Schori und Otto Wiegele gewählt.

- Das starke Positionspapier finden sie hier


logo der Kölner Kircheninitiative 

Am 04.12.13, ist die "Kölner Kircheninitiative" erstmals an die Öffentlichkeit getreten
und hat in einem offenen Brief die Domkapitulare aufgefordert, die Katholiken der Erzdiözese Köln bei der Bischofsernennung einzubeziehen. Der Brief wurde bereits in den vergangenen Tagen an Papst Franziskus und das Kölner Domkapitel geschickt. Erstunterzeichner des offenen Schreibens sind vor allem Seelsorger des Erzbistums, und das Anliegen wird außerdem von namhaften Theologen (Küng, Zulehner, Demel, Schüller, Mertes, zu Eltz u.a.) sowie der Pfarrer-Initiative Deutschland unterstützt.
Die „Kölner Kircheninitiative“ tritt mit diesem Schreiben erstmals an die Öffentlichkeit. Ihr Ziel ist es, eine Vielzahl an Unterstützern für mehr Mitbestimmung in der Kirche zu begeistern und zu gewinnen, damit dieses Thema an entscheidender Stelle diskutiert wird und die Katholiken Kölns mehr Gestaltungsmöglichkeiten in der Kirche erhalten. Auch für die anstehenden Bischofsernennungen (z.B. in Freiburg und Mainz) wird die von unserer Initiative erbetene Mitbestimmung bei der Bischofsernennung eine große Bedeutung haben.

Wir möchten Sie bitten, den offenen Brief ebenfalls zu unterstützen. Sie können dies am einfachsten über das Formular auf der Internetseite der Kölner Kircheninitiative tun.

Georg Mollberg
Hanno Weinert-Sprissler
Michael Werner

Kölner Kircheninitiative
Postfach 41 09 03
50869 Köln

Fax: 0221 – 977 940 87
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.koelner-kircheninitiative.de
www.facebook.com/KoelnerKircheninitiative

APOSTOLISCHES SCHREIBEN
EVANGELII GAUDIUM
DES HEILIGEN VATERS
PAPST FRANZISKUS
AN DIE BISCHÖFE,
AN DIE PRIESTER UND DIAKONE,
AN DIE PERSONEN GEWEIHTEN LEBENS 
UND AN DIE CHRISTGLÄUBIGEN LAIEN
ÜBER DIE VERKÜNDIGUNG DES EVANGELIUMS

IN DER WELT VON HEUTE

 

ausführlicher Text hier

 

Impulse aus Bregenz: Vom 10. bis 12. Oktober 2013 fand in Bregenz das
Vernetzungstreffen der Pfarrer-Initiativen statt.
Mehr dazu finden Sie hier:
http://www.pfarrer-initiative.org/pfarrerinitiative/default.aspx

Christian Ammersbach, Mitglied der deutschen Delegation, hat thesenartige Impulse zusammengestellt; sie stellen keine Beschlüsse des Vernetzungstreffens dar, sondern sind Gedankensplitter aus Gesprächen dort und sollen zu weiteren Diskussionen anregen.

Zum Weiterlesen:
http://www.pfarrer-initiative.org/pfarrerinitiative/ImpulseBregenz.pdf

"Wenn wir Papst Franziskus richtig verstehen.
Pastorale Umkehr - Das Programm des Franziskus-Pontifikates."

9.10.2013: Pfr. Norbert Arntz aus Kleve, langjähriger Mitarbeiter bei MISEREOR, Kenner der südamerikanischen Kirche und Experte zum "Katakombenpakt", zeigte in seinem Vortrag auf Einladung des Münchner Kreises, der Gemeindeinitiative und von Wir-sind-Kirche auf, welche programmatischen Schwerpunkte Papst Franziskus setzt. Er greift das Programm der "Pastoralen Umkehr" zur "samaritanischen Kirche" auf, wie es sich chronologisch bereits im Katakombenpakt von 1965 ankündigt und wie es die Bischöfe Lateinamerikas und der Karibik (CELAM) in ihren Generalversammlungen von Medellin 1968, Puebla 1979, Santo Domingo 1992 und Apparecida 2007 weiter entwickelten. Arntz legt dar, wie konsequent Papst Franziskus in seinen Interviews diesem Programm verpflichtet ist. (hbl)

Mit freundlicher Genehmigung von Pfr. Norbert Arntz stellen wir drei Arbeitsblätter zum Vortrag bereit:

Arbeitsblatt 1: Texte aus dem Dokument von Aparecida 2007

Arbeitsblatt 2: Klerikalismus

Arbeitsblatt 3: Programmatische Herausforderungen

 

Originaldokumente zum download:

Aparecida 2007- Schlussdokument: Auf ihrer 5. Generalversammlung verabschiedeten die Bischöfe Lateinamerikas und der Karibik (CELAM) das Schlussdokument, das in einer redigierten Fassung vom Vatikan veröffentlicht wurde.

Zum Weiterlesen aus der Grünen Reihe der Missionszentrale der Franziskaner:

Unverfälscht. Aparecida 2007

Neues Pfingsten oder alte Gleise? 
(vergleichend Gegenüberstellung, S. 49 ff)

 

Der Düsseldorfer Geistliche Wilhelm Terboven erhielt den Brief eines engagierten Katholiken zu Kernproblemen des Glaubens. Christ in der Gegenwart veröffentlichte in seiner Ausgabe 36/2013 die kritischen Anfragen und stellt sie zur Diskussion. Zum ganzen Artikel

 

Papst Johannes XXIII. zum 50. Todestag

Taufname: Angelo Giuseppe Roncalli
* 25. November 1881 in Sotto il Monte bei Bergamo in Italien
† 3. Juni 1963 in Rom

zum Dekalog der Gelassenheit

 

Zitate:
"Aus dem Zusammenprall verschiedener Meinungen strömt immer neues Licht."

 

"Darauf kommt es an: sich immer zu bewegen, sich nicht in eingefahrenen Gewohnheiten auszuruhen, sondern immer auf der Suche nach neuen Kontakten zu bleiben, immer aufgeschlossen zu sein für die berechtigten Forderungen der Zeit, in der wir zu leben haben, damit Christus auf jede Weise verkündet und erkannt wird."

 

Papst Johannes XXIII.

 

TAG DES LAIENAPOSTOLATS
Berufen - engagiert - lebensnah

Die Veranstaltung fand am Samstag, 6. April 2013, im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising statt. Inhaltlich geben die Thesenpapiere einen Einblick in die erarbeitete Thematik und sind einschließlich einer Fotogalerie auf der homepage des Diözesanrates im EB München und Freising herunterzuladen auf Tag des Laienapostolates oder hier als Einzelbeiträge einsehbar:

hbl, 10.Mai 2013

Vor der Haustür des Kardinals

Gläubige protestieren gegen ihren Pfarrer

Eichenau - Der Streit zwischen Gläubigen der katholischen Schutzengelgemeinde in Eichenau und ihrem Pfarrer Martin Bickl hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

Seine Kritiker hielten am Sonntag eine Mahnwache in München - und hofften vergeblich auf eine Reaktion der Kirche.

Den ganzen Artikel lesen sie hier beim Münchner Merkur

Kritik an der Kirchenleitung

Bei einer Mahnwache vor dem Bischofspalais fordern Mitglieder der Schutzengelgemeinde Eichenau die Versetzung ihres Pfarrers. Sie sehen in ihrer Situation keinen Einzelfall.

den ganzen Artikel von Gerhard Eisenkolb lesen sie hier in der Süddeutschen Zeitung

Der Pfarrer soll gehen

Dekan Bauernfeind hält einen Verbleib des Seelsorgers für unmöglich. Seiner Ansicht nach entzweit er die Schutzengelgemeinde.

Von Gerhard Eisenkolb und Erich C. Setzwein

Der Streit in der Gemeinde der katholischen Schutzengelkirche in Eichenau lässt sich nur lösen, wenn Pfarrer Martin Bickl geht.

Den ganzen Artikel lesen sie hier in der Süddeutschen Zeitung